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Weitere Informationen zur Sportart
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Regelwerk: Wenn auch der Grundgedanke dieser uralten Sportart, den Überlieferungen zufolge von den Kelten in den Alpenraum gebracht und vor allem in der bäuerlichen Bevölkerung schnell populär geworden, denkbar einfach ist, so bedarf der Wettkampfsport "Eisstockschießen" eines umfangreichen Regelwerkes, das ständigen Änderungen unterworfen ist, um den neuen Entwicklungen in dieser Sportart gerecht zu werden. Die großen Verbände IFE (Internationale Föderation für Eisstockschießen), DESV (Deutscher Eisschützen-Verband) und BEV (Bayerischer Eissport-Verband) - in allen drei Verbänden ist der 1.EC Bad Reichenhall als Mitglied vertreten - arbeiten mit großem Einsatz daran, das Regelwerk ständig zu verbessern, damit diese Sportart medienwirksamer wird und in der Öffentlichkeit mehr Beachtung und die längst verdiente Anerkennung findet. Fortbildungsveranstaltungen für Funktionäre, insbesondere für Schiedsrichter und Übungsleiter, werden deshalb laufend von den Verbänden angeboten. Mit Marina Bormann, Klaus Wallner und Walter Schimpl hat unser Club gleich drei hervorragend ausgebildete Funktionäre in seinen Reihen, die über das nötige Fachwissen verfügen, um vor allem dem Nachwuchs die grundlegenden Elemente unseres Sports und die Neuerungen des Regelwerkes zu vermitteln. |
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Taktik: Wie in den meisten anderen Mannschaftssportarten hat das taktische Spielverständnis auch beim Eisstockschießen große Bedeutung. Gerade wenn zwei ebenbürtige Gegner aufeinander treffen, spielen taktische Mittel oft eine entscheidende Rolle. Mit taktischer Disziplin und konsequenter Spielführung ist auch ein leistungsmäßig stärkerer Gegner zu besiegen. Dem sog. "Moar" einer Mannschaft, der in der Regel für die Spielführung zuständig ist, kommt dabei entscheidende Bedeutung zu. Er muss in taktischen Dingen sehr erfahren sein und auch die nötige Cleverness besitzen, um seine Schützen richtig einteilen zu können, damit die Mannschaft am Ende erfolgreich ist. Selbst bei hochklassigen Meisterschaften ist immer wieder festzustellen, dass sogar sehr erfahrene Mannschaften bisweilen große Schwächen im taktischen Bereich offenbaren. Taktikschulung ist nicht nur für Spitzenteams unumgänglich. Deshalb ist es eine wichtige Aufgabe aller Übungsleiter, ihr auf Lehrgängen erworbenes Fachwissen an die Wettkampfschützen ihres Vereines weiterzugeben. |
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Neuheiten: Aufgrund der raschen und positiven Entwicklung unserer Sportart sind Neuerungen an der Tagesordnung. Eine wesentliche Neuerung im Turniersport ist die Tatsache, dass man auch bei höherklassigen Meisterschaften eigenes Plattenmaterial verwenden darf. Früher wurden die Laufsohlen (Platten) von einer Herstellerfirma zur Verfügung gestellt, was immer wieder Anlass zu Diskussionen gegeben hatte. Denn während die Topathleten das ganze Jahr über mit ihrer eigenen, besten Ausrüstung trainierten und Wettkämpfe bestritten, mussten sie ausgerechnet bei den entscheidenden Meisterschaftsturnieren mit unbekanntem Material zurechtkommen. Die verantwortlichen Funktionäre in den Verbänden nahmen die konstruktive Kritik der Athleten positiv auf und schafften eine neue Regelung, die der sportlichen Leistung mehr als zuträglich war. Dies konstatierte auch BEV-Landessportwart Rupert Martl bei der Rückrunde in der Regionalliga der Herren, die im Januar 99 in der Bad Reichenhaller Eissporthalle stattfand: "In meiner jahrzehntelangen Funktionärstätigkeit habe ich noch nie derart gute Leistungen bei einer Regionalligameisterschaft gesehen." Selbst in der Bundesliga wurde in dieser Saison kaum besserer Sport geboten, so Martl. Bleibt zu hoffen, dass die Sportler die Vorteile der neuen Regelung im Wettkampf auch weiterhin mit der gebotenen Fairness umsetzen, denn für den jeweiligen Ausrichter entsteht durch die neuen Regularien ein erhöhter Aufwand, da vor dem Wettkampf umfangreiche Materialkontrollen durchzuführen sind. Der Anstoß für diese Reform kam letztlich von den Athleten selbst, und deshalb muss grade in diesem Fall das bekannte Motto beherzigt werden: "Bleib´ fair im Sport !" |
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Hintergründe: Vordergründig in Erscheinung tretende Tatschen, u.a. auch Dinge, die öffentlich diskutiert werden, sind nicht selten auch Folgen von Entscheidungen und Vorgängen, die im Hintergrund stattfinden. Über Hintergründe Bescheid zu wissen, ist wiederum eine wesentliche Voraussetzung, um wichtige Entscheidungen für die Zukunft treffen zu können. Damit dieser Regelkreis auch in der Praxis funktioniert, ist es unumgänglich, möglichst viele Informationen auch über Hintergründiges zu liefern. Dieses Prinzip der maximalen Information wird in der Vereinspolitik des EC Bad Reichenhall seit Jahren praktiziert und hat neben anderen Faktoren dazu geführt, dass sich die Zusammenarbeit zwischen Vereinsführung und Mitgliedschaft stetig verbessert hat, wodurch die Entwicklung unseres Clubs sowohl im sportlichen, als auch im gesellschaftlichen Bereich, positiv beeinflusst wurde. Bereitschaft zur Kooperation ist bei uns keine von der Vorstandschaft geforderte Eigenschaft jedes einzelnen Clubmitgliedes, sondern eine im täglichen Vereinsleben von Allen praktizierte Tatsache, die einen wichtigen Baustein für einen erfolgreichen Club darstellt. |
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